Welcher Fahrradhelm ist am besten?
Ja, das ist wirklich eine gute Frage, auf die wir versuchen werden, Ihnen eine klare Antwort zu geben.
Die richtige Größe Ihres Fahrradhelms
Die Größe Ihres Fahrradhelms ist sehr wichtig. Wenn Sie einen zu kleinen Helm tragen, merkt man das schnell - entweder passt er nicht über den Kopf oder hinterlässt Abdrücke auf der Stirn. Dies kann Kopfschmerzen und Unbehagen verursachen. Ist der Helm zu groß, „schwimmt“ er auf dem Kopf und lässt sich schwer richtig fixieren. Das kann gefährlich sein, da der Helm bei einem Sturz sicher sitzen und die Aufprallenergie absorbieren muss.
Wie findet man die richtige Größe? Viele Menschen erinnern sich noch an den Umfang ihres Studentenhutes, der damals gemessen wurde. Wenn Sie einen alten Helm haben, der gut saß, steht die Größe fast immer auf einem weißen Aufkleber im Inneren. Sie können auch den Helm eines Nachbarn ausprobieren, oder bei Kinderhelmen in der Schule die Größe überprüfen. Alternativ können Sie unsere Größentabelle verwenden, um die passende Helmgröße zu finden.
Achten Sie darauf, dass der Kopfumfang idealerweise in der Mitte der angegebenen Größenangabe liegt – zum Beispiel passt ein Helm mit 52–58 cm am besten, wenn Ihr Kopf 54–56 cm misst. So ist etwas Spielraum an beiden Enden vorhanden.
Ich habe oft Helme zurückerhalten, die in der Größe 52–58 cm für ein 4-jähriges Mädchen mit einem Kopfumfang von 52 cm gekauft wurden. Laut Zahlen sollte er passen, aber bedenken Sie, dass derselbe Helm auch für eine erwachsene Frau mit 58 cm geeignet ist. Daher ist es sinnvoll, für Kinder eher eine Größe wie 50–54 cm oder 49–55 cm zu wählen. Außerdem sollte man bei Kindern auf Kinderhelme achten, auch wenn die Größenangaben ähnlich wie bei Erwachsenen sind.
Die beste Passform Ihres Fahrradhelms
Was ist eine gute Passform? Das ist sehr individuell, da unsere Köpfe unterschiedlich sind. Die meisten Menschen finden problemlos einen Helm mit guter Passform. Sobald die richtige Größe gewählt wurde, sollten verschiedene Features berücksichtigt werden: Schraubverschlüsse am Hinterkopf, dicke oder dünne Polster, Fidlock-Magnetverschluss am Kinn oder abnehmbare Schirme vorne. Diese Features tragen zur optimalen Passform bei.
Ein Beispiel: Ein Schraubverschluss, der horizontal und vertikal verstellbar ist und Platz für einen Pferdeschwanz lässt, ist der Abus Powerdome.
Die besten Sicherheitsfeatures Ihres Helms
In den letzten Jahren hat sich hier viel getan. Heutzutage gibt es Helme mit LED-Leuchten hinten, die dauerhaft leuchten oder blinken. Früher waren sie im Schraubverschluss integriert, heute teilweise direkt in den Helm. Es handelt sich nicht um zugelassene Rücklichter, aber sie bieten zusätzliche Sicherheit in der Dunkelheit. Abus war hier Vorreiter, heute gibt es eine große Auswahl an Helmen mit Licht.
MIPS - Multi Directional Impact System. MIPS lässt sich mit ABS-Bremsen im Auto vergleichen: Zuerst nur in Premiummodellen, heute Standard. MIPS ist eine dünne Plastikeinlage im Helm, die bei Rotationsstürzen die Reibung zwischen EPS-Schaum und Kopf reduziert und so das Risiko einer Gehirnerschütterung verringert.
Reflektoren und Farben sind ebenfalls Teil der Sicherheitsausstattung.
Reflektoren befinden sich meist hinten am Helm, manche Marken integrieren reflektierende Fäden in die Kinnriemen oder das Logo, sodass 360° Sichtbarkeit gegeben ist. Neonfarben wie Gelb, Orange und Grün erhöhen zusätzlich die Sichtbarkeit im Straßenverkehr.
